Archive for March, 2008

GEZ-Gebühr sparen durch Fernsehmöbel 2.0

Saturday, March 29th, 2008


Reversica bietet Drehelemente für Regalsysteme. Von außen sieht es aus wie ein ganz normales Bücherregal, doch zieht man an einem Griff, so dreht sich die Regalwand und dahinter befindet sich beispielsweise ein Plasma-Fernseher. Ideal also für alle, die sich die GEZ-Gebühr sparen wollen (”Nein, wir haben keinen Fernseher”) oder gegenüber Gästen mit ihrer Belesenheit punkten wollen (”Im Fernsehen läuft doch eh nur Schund”).

Leider ist das Möbelstück derzeit ausschließlich im typisch amerikanischem Kitsch-Stil erhältlich. Das reißt keinen vom Hocker. Aber die Idee ist gut und Richtungweisend: Möbelstücke werden immer flexibler und immer spezieller. Die Zeit der Einheitslösungen aus Massenproduktion ist vorbei.

Mehr Informationen unter reversica.com.

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Das typische Bett

Tuesday, March 25th, 2008

Interessante Daten veröffentlicht der Düsseldorfer Internet-Direktanbieter maßgefertigter Massivholzbetten INBETTEN.DE (die Muttergesellschaft flewid media GmbH ist an FURNITURE 2.0 beteiligt). Der Anbieter ermöglicht es Interessenten und Kunden, in einem Online-Konfigurator ihr Wunsch-Bett zusammen zu stellen. Die Düsseldorfer haben diese Konfigurationen jetzt ausgewertet und präsentieren interessante Eckdaten aus der Woche vom 18. bis 25. März 2008. Demnach entschieden sich die meisten für das Matratzenmaß von 180×200cm: 34,7 % aller Konfigurationen lauteten über diese Größe. Dicht darauf folgt mit 29,23% die Bettgröße von 160×200cm. Für die luxuriöse Größe von 200×200cm interessierten sich jedoch nur 10,38% – deutlich weniger, als man vermuten sollte.

Obwohl es immer mehr Menschen gibt, die 190cm und mehr groß sind, entscheiden sich nur zusammen knapp 6 % für die noch immer relativ exotischen Matratzenmaße von 200×220cm und 200×210cm.

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Tische zum Ausziehen

Friday, March 21st, 2008

Der Esstisch ist das zentrale Möbelstück im Esszimmer. Da Esszimmer, Küche und Wohnzimmer in modernen Wohnungen immer mehr zusammenwachsen, kommt dem Esstisch zunehmend die Rolle des wichtigsten Möbelstückes im gesamten Wohnraum zu.

Eine besondere Aufgabe an die Esstisch-Hersteller ist die Variabilität, auf die immer mehr Kunden Wert legen. Für den Alltag soll der Tisch eine eher praktische Größe aufweisen und nicht zuviel Platz einnehmen. Bei besonderen Anlässen hingegen muss der Tisch dann aber zahlreichen Gästen Platz bieten.

Zahlreiche Designer beißen sich an dieser Problematik die Zähne aus. Fast alle großen Hersteller haben Tische mit variabler Länge im Angebot. Grundsätzlich gibt es dabei zwei Ansätze: Der Ausziehtisch und Ansteckplatten

Der Ausziehtisch teilt sich in der Mitte oder an einer Seite und kann mit einer zusätzlichen Platte verlängert werden. Bei manchen Konstruktionen verschwindet diese Platte sogar im eingeklappten Zustand unter der Tischplatte. Vorteil ist, dass die Beine des Tisches immer außen bleiben und so genügend Beinfreiheit für alle Personen gewährleistet ist. Nachteil ist, dass die Tischplatte im eingeklappten Zustand optisch unterbrochen ist.

Ansteckplatten werden von außen in spezielle Vorrichtungen an den Stirnseiten gesteckt und erweitern den Tisch so auf die gewünschte Länge. Dabei bleiben die Beine an der ursprünglichen Stelle, sie wandern nicht wie bei der Auszieh-Variante an das äußerste Ende. Der Vorteil ist, dass die Tischplatte im kleinen Zustand nicht optisch unterbrochen wird. Insbesondere bei Esstischen mit einer sehr massiven Optik ist dies empfehlenswert. Hinzu kommt, massive Esstische mitunter zu schwer sind, als dass die Ausziehvariante überhaupt möglich wäre. So wiegt bei dem Internet-Direktanbieter INTISCHE.DE (die Muttergesellschaft ist auch an FURNITURE 2.0 beteiligt) ein Tisch im Regelfall deutlich über 100 Kg. Wie will man den hochheben und auseinanderziehen?


Bild: Tisch “Vertial Gap” von INTISCHE.DE

Aus den genannten Gründen sind Ausziehlösungen nur bei leichten und optisch schlanken Tischen zu empfehlen. Bei massiveren Modellen sind Ansteckplatten klar die bessere Wahl.

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